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Christian alias Frank – der Franke unter den Brauhandwerkern

Christian alias FrankBereits in seinen Jugendtagen war Frank dem Gerstensaft nicht abgeneigt. Die wirkliche Erweckung zum passionierten Biertrinker begann jedoch erst Ende der 1990er Jahre, als er sich mit guten Freunden erstmalig aufmachte, die oberfränkische Biervielfalt bei „Bierwanderungen“ auf Schusters Rappen zu entdecken.
Vor allem die süffigen, handgemachten Land- und Kellerbiere der kleinen Dorfbrauereien lernte Frank schnell schätzen und lieben. Diese – oftmals naturtrüben – malzbetonten Bierspezialitäten, mit ihrem intensiven, komplexen Geschmack haben ihn in ihren Bann gezogen.
Und so versucht er nun bei der Gestaltung der Rezepte diese – seine – oberfränkische Note einfließen zu lassen.

Clayton alias Amy – (Hand)Made in the USA

Clayton alias AmyIn dem von Baptisten geprägten US-Bundesstaat Oklahoma aufgewachsen, hatte Amy wiederum wenig Anlass in seiner Jugend überhaupt Bier zu kosten, „gutes“ Bier erst recht nicht. Erst durch mehrere Auslandssemester ist er in Kontakt mit dem himmlischen Gebräu gekommen.
Nach seiner Rückkehr in die alte Heimat hat er zum ersten Mal einen Brewpub in Uninähe für sich entdeckt.  Amerikanische IPAs und Amber Ales prägten damals seinen Gaumen. Als Hobbybrauer ist es ihm gelungen solche Biere auch hier in Freiburg selber zu kreieren. Noch heute findet er das Aroma von amerikanischen Hopfen unwiderstehlich.


Wie alles begann

In der zweiten Hälfte der 1970er Jahre wählte Amy das wunderschöne Oklahoma als Geburtsort und Frank entschied sich, Oberfranken mit seiner Geburt zu beglücken. Sie verbrachten beide eine recht glückliche Kindheit, gingen zur Schule, begannen die ersten Jobs, reisten durch die Welt ohne die leiseste Ahnung von der Existenz des Anderen.

Nachdem die beiden ihre jeweilige Heimat verlassen hatten, um das Glück in Freiburg zu suchen, fanden sich die zwei „Fremden“, Frank und Amy, am Rand des sagenumwobenen Schwarzwaldes. So wie es bei Zugereisten und Außenseitern oft der Fall ist , wurden die beiden schnell Freunde. Allerdings vermissten beide etwas aus der Bierkultur ihres vorherigen Lebens und so begannen sie, in der Freizeit zu Hause Bier zu brauen. Jeder brachte Einflüsse aus seiner Bierkultur in die neuen Rezepte mit ein. Die ersten Versuche waren recht gut und Amys Balkon bot einen perfekten Platz, um die ersten kleineren Mengen zu brauen. Und sowohl Freunde als auch Bekannte schienen die Früchte dieser deutsch-amerikanischen Zusammenarbeit sehr zu genießen.

Die “Brauanlage“ auf dem Balkon, die im Laufe der Zeit immer weiter verbessert wurde, ist nach wie vor der Ort, an dem neue Rezepte getestet und gelegentlich Wochenenden verbracht werden. Als „Die Brauhandwerker“ machen sich Amy und Frank von nun an auf, die Rezepte ihrer hausgebrauten Biere einem breiteren Publikum zugänglich zu machen.